(verpd) Extreme Wetterphänomene wie Starkregen und Überschwemmungen, orkanartige Stürme oder Hagel nehmen von Jahr zu Jahr auch im Raum Leipzig zu - mit fatalen Folgen für Natur und Mensch. Besonders für Immobilienbesitzer sind die dadurch entstehenden Schäden oftmals eine große finanzielle wie auch psychische Belastung, die schnell die Existenz gefährden können. Eine guter und umfassender Versicherungsschutz bietet die nötige Sicherheit und kann das eigene Leben im Fall der Fälle maßgeblich beeinflussen.
Allein in den vergangenen Jahren haben schwerwiegende Naturereignisse in Deutschland einen Schaden von etwa 4 Milliarden Euro jährlich an Gebäuden, Hausrat und Autos verursacht, einen großen Teil davon auch an privatem Immobilienbesitz. Besonders in Sachsen meldeten Versicherungen 2021 ein Rekordjahr mit einer Schadenssumme von 134 Millionen Euro, unter anderem durch starke Regenfälle im Sommer, von denen sechs der zehn Landkreise im Freistaat betroffen waren.
Doch auch im Jahr 2022 betrug die Bilanz der Unwetterschäden noch immer 4,3 Milliarden Euro im gesamten bundesdeutschen Gebiet - und erreichte damit dennoch durchschnittliche Werte, wie aus den Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hervorgeht. Im Schnitt zahlen Versicherungen rund 4,2 Milliarden Euro für Schäden aufgrund von Unwettern, darunter auch für Schäden an Immobilien in Leipzig. Wer über keinen ausreichenden Versicherungsschutz verfügt, steht schnell vor dem finanziellen Abgrund.
Schadensrisiko in Wintermonaten besonders hoch
Ein Großteil der entstandenen Schäden entfiel 2022 auf Sturm- und Hagelschäden an Gebäuden, Hausrat und Betriebsinventar, für den die Sachversicherer mit drei Milliarden Euro aufkommen mussten. Eine Schadenssumme von weiteren 400 Millionen wurde unter anderem durch Starkregen bedingte Überschwemmungen, Hochwasser, Lawinen oder Erdrutsche verursacht. Darüber hinaus kamen Kfz-Versicherer für mehr als 330.000 Schäden an Kraftfahrzeugen auf, die durch Naturrisiken wie Sturm, Hagel oder Überschwemmungen hervorgerufen wurden. Die Schadenhöhe betrug dabei circa 900 Millionen Euro.
Die Winterstürme Ylenia, Zeynep und Antonia im Februar waren für fast ein Drittel der Schadenhöhe in 2022 verantwortlich. Der durch die Sturmserie verursachte Schaden belief sich auf eine Höhe von insgesamt 1,4 Milliarden Euro an Häusern, Hausrat und Unternehmen. Darüber hinaus wurden bei den Sturmereignissen rund 65.000 Schäden an Kraftfahrzeugen verursacht, mit einer Schadenhöhe von 125 Millionen Euro.